Low Code und Directus statt MVP-Enttäuschung in der Web-Entwicklung
Low Code und Directus statt MVP-Enttäuschung in der Web-Entwicklung
Der traditionelle MVP-Ansatz in der digitalen Transformation, oft gekennzeichnet durch technische Kompromisse und Kundenenttäuschungen, wird durch Low-Code-Plattformen wie Directus überholt, die eine schnellere, umfassendere und qualitätsorientierte Produktentwicklung ermöglichen.
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Jean-Pierre KönigGeschäftsführer, YMC

Lesezeit: ca. 2 Minuten

vor 3 Monaten

Directus

Im Zuge der digitalen Transformation stehen Unternehmen und Entwickler vor der Herausforderung, schnell und kosteneffizient innovative Lösungen zu liefern. Der traditionelle Weg über das Minimum Viable Product (MVP) birgt jedoch häufig unerwartete Hürden:

  1. Wegwerf-Software: Ursprünglich gedacht als eine Methode zur schnellen Marktvalidierung, ist das MVP oft mit technischen Kompromissen verbunden. Unter dem Druck, schnell und günstig zu liefern, werden wichtige Aspekte wie Skalierbarkeit, Robustheit und Sicherheit vernachlässigt. Ein MVP soll eigentlich ein Grundgerüst bieten, auf dem weiter aufgebaut werden kann, doch in der Realität häufen sich technische Schulden an, die nur selten effektiv abgebaut werden.

  2. Kunden-Enttäuschung: Bei MVPs besteht oft eine Verständniskluft zwischen Entwicklern und Kunden. Entwickler sehen das MVP als ersten, rudimentären Schritt, während Kunden es über ihre Euphorie, den ersten Schritt gemacht zu haben,  gerne als solide Basis für zukünftige Erweiterungen verstehen möchten. Diese MVP-Euphorie führt dazu, dass Kunden die Einschränkungen und Kompromisse des MVPs vergessen oder ignorieren.

Im Gegensatz zum traditionellen MVP-Ansatz ermöglichen Low-Code-Plattformen wie Directus eine schnellere und umfassendere Produktentwicklung. Statt an "unter der Haube" gelegenen Aspekten zu sparen, ermöglicht Low Code die Konstruktion von Produkten, die über das Minimum hinausgehen und sehr “viable” sind. Die Fokussierung auf Kernfunktionalitäten und die gleichzeitige Berücksichtigung von Qualität und Benutzererfahrung machen den Low-Code-Ansatz zu einer zukunftssicheren Lösung.

Mit Low-Code-Plattformen können Produkte flexibel an Markt- und Technologieveränderungen angepasst werden. Regelmässige Aktualisierungen, modulare Architekturen und kontinuierliches Benutzerfeedback ermöglichen es, Produkte iterativ zu verbessern und an die sich wandelnden Bedürfnisse der Nutzer anzupassen.

No-Code MVPs bieten eine schnelle, effiziente und kostengünstige Alternative zur traditionellen Produktentwicklung. Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre Ideen schnell zu validieren und auf Basis realer Nutzerdaten fundierte Entscheidungen zu treffen.

Zusammenfassend bietet der Low-Code-Ansatz eine innovative Lösung für die Herausforderungen, die mit traditionellen MVPs verbunden sind. Durch die Überwindung der MVP-Enttäuschung ermöglicht er eine effektivere und zukunftssichere Produktentwicklung, die sowohl den Bedürfnissen der Entwickler als auch denen der Kunden gerecht wird.

Für eine vertiefte Betrachtung des von uns bei der YMC verfolgten "Rapid Building"-Ansatzes und seiner Vorteile gegenüber traditionellen MVPs empfehlen wir unseren vorherigen Blogbeitrag, der die Umgestaltung des Entwicklungsprozesses von MVP zu Low Code oder No Code detailliert darstellt. Dort wird erörtert, wie Rapid Building den MVP-Ansatz revolutioniert, indem es die Entwicklung von umfassenderen und flexibleren Produkten ermöglicht.